Datum: 26.08.2012

Schwarzer Samstag für Yannick Fübrich endete im Krankenhaus


Schwarzer Samstag für Yannick Fübrich endete im Krankenhaus (Foto: Ottmar Arenz)
Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft fand am 25. August 2012 auf der Nordschleife statt. Für Yannick Fübrich wird er in keiner guten Erinnerung bleiben. 

Das Schicksal meinte es an diesem Tag nicht gut mit dem jungen Pilot, als er bereits in der zweiten Runde des 4-Stunden-Rennens eine Kollision hatte

Nachdem das Duo Yannick Fübrich und Klaus Landgraf im Zeittraining mit schwierigen Witterungsverhältnissen zu kämpfen hatte, konnten diese sich nach hart umkämpften 90 Minuten auf die vierte Startposition fahren.

„Es war wirklich schwierig, vernünftige Runden zu erzielen. Die Bahn war an manchen Stellen gefährlich rutschig, was einem natürlich die guten Zeiten verhagelte. Der schnelle Boxenstopp kam uns da natürlich gelegen, weil wir jede Sekunde nutzen wollten. Schmickler Performance leistete beim Boxenstopp wie immer einen sehr guten Einsatz“, berichtete Yannick Fübrich nach dem Rennen.

Den Start fuhr wie gewohnt Yannick Fübrich. Der Heilbronner legte einen Raketenstart hin und konnte sich in der ersten Runde bereits um eine Position verbessern. Den dritten Platz gab der 20-jährige nicht mehr ab, doch er wollte mehr und strebte nach vorne. Schon in Runde zwei lieferte er sich harte Kämpfe in der Dreiergruppe, die das Feld der V4 anführte.

Im Streckenabschnitt „Flugplatz“ wurde es dann eng. Bei 200 km/h zog Yannick Fübrich an seinem Kontrahenten auf den zweiten Platz vor, dieser gab sich jedoch nicht geschlagen und behielt seinen Tempo bei. Zu zweit passierten sie einen schnellen Rechtsknick bei dem Yannicks Gegner den innen liegenden Curb mit voller Härte traf und nach links abdriftete. Er erwischte den Depotpack-BMW von Landgraf Motorsport und beide Fahrzeuge schlugen mit voller Wucht in der Leitplanke ein.

„Das Auto wurde bei der Kollision komplett zerstört. Dieses Jahr werden wir wohl keine Rennen mehr bestreiten können. Erst der Ausfall beim 6 Stunden-Rennen und jetzt einen Totalschaden. Das raubt uns natürlich die notwendigen Meisterschaftspunkte“, erklärte der angeschlagene Yannick Fübrich, nachdem er vom Check im Krankenhaus zurück ins Fahrerlager kehrte. 

Nun konzentriert sich das Team voll und ganz auf die nächste Saison, bei der ein stärkeres Auto zum Einsatz kommen wird. (Text: Ralph Monschauer - motorsport-xl.de)
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